Unterstützung beim ENTDECKELN, SCHLEUDERN und ABFÜLLEN

Zum klassischen Imkerhandwerk gehört das Entdeckeln der Honigwaben unmittelbar vor dem Schleudern. Das geschieht kontinuierlich Wabe für Wabe. Ist eine Schleuderfüllung zusammen, beim Freizeitimker sind das 3 oder 4 Waben, erfolgt das Befüllen des Schleuderkorbes. Soweit so gut.
Aber was geschieht mit den honigtropfenden Waben, bis diese im Schleuderkorb untergebracht sind? Ich löse dieses Problem mit einem  hygienischem, einteiligem
Entdecklungsgeschirr (Schutzrecht) aus Edelstahl, das in Funktionenintegration eine Tropfwanne, eine Auflageschräge der Honigwabe beim Entdeckeln und einen Rähmchenabhänger besitzt.

     
     

Unter den Quetschhahn unserer Schleuder stellen wir einen Hobbock mit aufgesetztem Doppelsieb. Dabei verwenden wir die üblichen Futtereimer aus Kunststoff.
Wer einen vollen Eimer sieht, denkt automatisch an 10 Kilo. Honig hat jedoch ein spezifisches Gewicht von 1,42 g/cm³. Deshalb müssen wir fast 15 Kilo anheben. Wer Kraft und Aufwasch sparen will, rüstet einen Eimerdeckel mit einem Quetschhahn aus, verzichtet auf das Umfüllen und legt nach dem Klären Eimer für Eimer in eine Ablaufschräge, ähnlich der von S. Hummel und Dr. P. Aumeier in DEUTSCHES-BIENEN-JOURNAL 7/2016 beschriebenen.

     
 
     

Übrigens: Honig muss  nicht cremig gerührt werden.
Keine Biene der Welt tut das!